Verein zur Pflege der Denkmäler und der lokalen Kultur
in Neustift am Walde und Salmannsdorf

Kriegerdenkmal
an der Neustifter Kirche

Im November 1929 weihte Pfarrer Christoph Binder das schlichte Kriegerdenkmal an der Außenwand der Kirche zum Gedenken an die 52 Neustifter und Salmannsdorfer ein, die aus dem ersten Weltkrieg nicht mehr nach Hause gekommen waren.
Das Denkmal verdankt seine Entstehung dem katholischen Männerverein Neustift am Walde-Salmannsdorf und der Unterstützung der Spender Kommerzialrat Leopold Wolf und Kassier Leopold Kölbl unter der Leitung von Viktor Krikawa. Den musikalischen Teil der Einweihungsfeier besorgte der „Wiener Männerchor“ unter Leitung seines Chormeisters Otto Eßler.
Der Entwurf und die Kleinbronze stammen vom akademischen Bildhauer Prof. Anton Grath. Das Vorhaben, ein Kriegerdenkmal zu errichten geht bereits auf das Jahr 1921 zurück, die schon gesammelten Geldspenden wurden jedoch durch die Inflation entwertet. Als Platz für die Aufstellung war ursprünglich das Gelände des Alten Neustifter Friedhofs vorgesehen, wo lange Zeit ein gewaltiger Steinblock, ein vom Klosterneuburger Abt geweihter Grundstein, lag.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal mit zwei Tafeln ergänzt, die an die 75 Opfer dieses Krieges erinnern sollen.

Quellen:
Währinger Heimatbuch, 1923
Döbling,
Heimatkunde, 1923
Pfarrchronik Neustift
200 Jahre Neustifter Pfarre, 1983
Döblinger Museumsblätter

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